Der Tanz in der Vertikalen

Klettern ist Greifen, Treten, Ziehen, Halten, Schieben, Drücken, Drehen, Schwingen und manchmal auch Springen. Es lässt einen für eine gewisse Zeit völlig mit einer Tätigkeit verschmelzen und den Rest der Welt für eine Weile vergessen. Das Leben wird für Momente drastisch vereinfacht und die Wahrnehmung reduziert sich auf die wenigen Quadratzentimeter von dem nächsten Griff oder Tritt.

Neben dem sportlichen Aspekt, dem Bewältigen der Schwierigkeiten, begeistert auch die Natur (ausgenommen Kletterhallen). Man fühlt die unterschiedlichen Strukturen der Felsen, spürt im Sommer die Hitze der Sonne und die angenehme Kühle des Schattens oder im Herbst, Winter und Frühling die Wärme der Sonne und die Kälte im Schatten. Man ist einfach draußen – ohne Filter. Außerdem bekommt man die Möglichkeit, alles aus einer atemberaubend schönen und ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten.

Das Klettern lässt sich in viele unterschiedliche Arten unterteilen, wobei der Übergang zwischen ihnen fließend ist. Beim Sportklettern steht die Bewegung, der sportliche Aspekt, im Vordergrund. Die Routen sind meist kurz und gut bis sehr gut mit Bohrhaken abgesichert. Beim Alpinen Klettern besteht die Route aus mehreren Seillängen und es müssen auch von den Kletterern selbst Sicherungen angebracht werden. Dabei bildet oft ein Gipfel den krönenden Abschluss der Kletterei. Das Naturerlebnis nimmt einen großen Teil in der Erinnerung an einen schönen Klettertag ein. Eine weitere Art stellt das Eisklettern dar. An den Händen mit Eisgeräten und den Füßen mit Steigeisen ausgerüstet bekommt man ein ganz andere Sicht auf dieses vergängliche Medium. Eis macht im Winter nicht nur die Straßen glatt, sondern bildet in der kalten Jahreszeit fantastische Säulen oder Eisfälle.

Kurse und Informationen: DAV Jena
Text und Fotos: Felix Müller




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